Seit vergangener Woche werden Land auf Land ab private Pools im Garten befüllt. So manche Wasserversorger bringt das derzeit an ihre Grenzen. Gerade in Zeiten extremer Trockenheit wird in manchen Regionen Oberösterreichs ein Rekord-Wasserverbrauch verzeichnet.
Aufgrund der geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen steigt die Waldbrandgefahr deutlich an, warnt das Landesfeuerwehrkommando. Und auch in der Landwirtschaft sorgt die Trockenheit für Probleme, weil das Grünfutter nur zaghaft wächst.
Eine Rechtsauskunft auf Knopfdruck, visualisierte Baupläne in wenigen Sekunden und hocheffiziente Softwarecodes: Künstliche Intelligenz (KI) ist im Berufsleben von Anwaltskanzleien, Architekturbüros und IT-Firmen auch in Österreich längst angekommen – mit Folgen für alle, die künftig in Berufe einsteigen.
Im heurigen April ist laut Daten der Geosphere Austria nur halb so viel Regen wie im 30-jährigen Durchschnitt gefallen. Es gab bereits Waldbrände, nun wird in den ersten Tiroler Gemeinden offenbar auch das Wasser knapp. In Iselsberg-Stronach und Reith im Alpbachtal wurden die Bewohnerinnen und Bewohner zum Wassersparen aufgerufen.
Die Gemeinde Reith im Alpbachtal ruft ihre Einwohnerinnen und Einwohner zum Wassersparen auf. Wegen der anhaltenden Trockenperiode seien im gesamten Gemeindegebiet rückläufige Quellschüttungen in der öffentlichen Wasserversorgung zu verzeichnen.
You see, it’s not that Microsoft was subsidizing nearly two million people’s compute, it’s that AI has become so strong, powerful and complex that it’s basically a different product!
While Copilot might not be “...the same product it was a year ago,” very little has changed about the underlying economic mismatch: that Microsoft was allowing users to burn more than their subscription costs in tokens every single month for three years. Per the Wall Street Journal in October 2023:
a lightweight protocol for humans to assert authorship of their site content and vouch for the humanity of others. It uses URL ownership as identity, and trust propagates through a crawlable web of vouches between sites.
“Workslop” is a term that defines bad, “AI” generated work product that someone produces to fulfill their work duties on a surface level that their coworkers will have to clean up: I generate a bunch of code that kinda works and someone else realizes that it’s a hot mess when trying to run it and has to clean up the mess. In that example I would have produced workslop (but might have been very efficient!).
The experience of workslop (whether it’s real or mostly perceived as I showed in my short story) directly erodes social connection, erodes trust in one another and in the end erodes solidarity. Because why would you stand with a person who does not do their job and offloads their work on you?
The Document Foundation expelled over 30 LibreOffice core developers from membership this week—including seven of the project’s top 10 all-time committers. The ejected developers, all employed by Collabora Productivity, contribute approximately 80% of LibreOffice’s codebase. TDF cited vague “legal disputes” and conflict-of-interest bylaws but provided no specifics. Collabora responded by announcing plans to fork the project.
In der letzten Woche wurde bekannt, dass ein Konsortium (Nextcloud, Ionos und weitere) unter dem Namen Euro-Office das lettische ONLYOFFICE forkt. Darauf reagierte die ONLYOFFICE-Firma Ascensio System SIA am 30. März 2026 mit einem Blogpost, in dem Euro-Office ein Bruch der Lizenzbedingungen vorgeworfen wird. ONLYOFFICE steht unter der AGPL v3 Lizenz, die durch weitere Klauseln ergänzt wurde, was zulässig ist. Doch gerade um diese Zusätze dreht es sich bei den Streitigkeiten.
Beim zweiten Fall sind sich die Document Foundation (TDF) und das Unternehmen Collabora Productivity in die Haare geraten. Dabei geht es im Wesentlichen um meritokratisches Hierarchie-Geplänkel, wie es in FLOSS-Projekten häufig vorkommt:
Wer bezahlt, bestimmt.
Wer das Produkt baut, bestimmt.Während die Digitalisierung im Digital Health Innovation Forum als Mittel für bessere Versorgung gefeiert wird, fehlt es in der Praxis oft an Daten und Mut.
October 2025: Sam Altman flies to Seoul and signs simultaneous deals with Samsung and SK Hynix for 900,000 DRAM wafers per month. That's 40% of global supply. Neither company knew the other was signing a near-identical commitment at the same time.
Those deals were letters of intent. Non-binding. No RAM actually changed hands. But the market treated them as gospel. Contract DRAM prices jumped 171%. A 64GB DDR5 kit went from $190 to $700 in three months.
December 2025: Micron kills Crucial, its 29-year-old consumer memory brand, to reallocate every wafer to AI and enterprise customers. The company explicitly said it was exiting consumer memory to "improve supply and support for our larger, strategic customers in faster-growing segments." Translation: the AI demand signal was so loud that selling RAM to PC builders stopped making financial sense.
March 2026: Google publishes TurboQuant, a compression algorithm that reduces AI memory requirements by 6x with zero accuracy loss. Cloudflare's CEO called it "Google's DeepSeek." The entire thesis that AI would consume infinite memory forever just got a six-month expiration date on it.
Same month: OpenAI and Oracle cancel the Abilene Stargate expansion. The $500 billion data center vision that justified the RAM deals couldn't survive its own financing terms. Bloomberg attributed the collapse partly to OpenAI's "often-changing demand forecasting."
MU is now down ~33% from its post-earnings high. Revenue up 196% year over year, EPS up 682%, and the stock is in freefall because the company restructured its entire business around a demand signal that came from non-binding letters and is now being compressed out of existence by a research paper.
Micron bet the consumer division on Sam Altman's signature. The signature was worth exactly what the paper said: nothing binding.
The cloud providers and the AI companies are the same companies, and what they have learned is that they can tie up all the high-end hardware for themselves and make it unaffordable for plebs
The hardware companies in turn will be happy to keep prices high even if raw materials are ever more easily available again and demand is (somewhat) lower
Das von der Regierung am Freitag präsentierte Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige wirft viele Fragen auf. Einerseits blieb die Koalition einen konkreten Zeitplan schuldig, andererseits ist weiter unklar, wie genau die Altersprüfung in Zukunft ablaufen soll. Bei Opposition und NGOs stößt die angekündigte Maßnahme auf viel Kritik.
Australien hat vor einiger Zeit ein Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige beschlossen. Die österreichische Bundesregierung hat nun ein ähnliches Gesetz vorgestellt. Geplant ist ein Verbot für unter 14-Jährige. Wie sich eine solche Regelung technisch umsetzen lässt, hat eine Studie der Arbeiterkammer (AK) Wien gemeinsam mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) untersucht.
Es wird ernst: Künstliche Intelligenz zieht in die österreichische Verwaltung ein
KI-Anwendungen sollen die Behörden im Land effizienter machen. Bis KI in die ID Austria einzieht, wird aber noch einige Zeit vergehen
Peter Zellinger
- März 2026, 18:00
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Alexander Pröll bei einer Pressekonferenz.
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll: "Viele Behörden haben in den letzten Monaten mit KI experimentiert. Jetzt beginnt die nächste Phase: Wir gehen von einzelnen Tests zu einem strukturierten und sicheren Einsatz von KI in der Verwaltung."
BKA/Florian Schrötter
Österreichs Amtsstuben gelten nicht zwingend als die Vorreiter des digitalen Wandels. Doch Stempel und Zettelwirtschaft sollen nicht nur digital werden, sondern durch die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz schneller und effizienter werden. Das ist auch notwendig, denn in den kommenden 13 Jahren gehen 44 Prozent der Bundesbediensteten in Pension. Den altersbedingten Wissensabbau soll die KI ausgleichen.
Die Zahlen, die Staatssekretär Alexander Pröll, der Rektor der TU-Graz Horst Bischof und Roland Ledinger, Geschäftsführer des Bundesrechenzentrums am Dienstag präsentieren, sprechen eine deutliche Sprache: Allein im Jahr 2024 verzeichneten die Bürgerservicestellen rund 660.000 Anrufe. An Spitzentagen gehen bis zu 5000 Anrufe ein – eine Last, für die die aktuelle Hotline-Infrastruktur, die auf etwa 1000 Anrufe pro Tag ausgelegt ist, schlicht nicht gebaut wurde. Das Ergebnis sind Warteschleifen und Frust auf beiden Seiten. Hier setzt die neue KI-Strategie an: Sie soll Nadelöhre in der Kommunikation und knapper personeller Ressourcen ausgleichen.
KI soll die Menschen in der Verwaltung entlasten – nicht ersetzen. Sie kann Routinearbeit abnehmen und den Bediensteten mehr Zeit für komplexe Entscheidungen und besseren Bürgerservice geben; so lautet die Idee. "Bis 2030 werden wir sechs Prozent des Verwaltungsdienstes nicht nachbesetzen. Um diese Lücke zu schließen, setzen wir auf das Motto: Einsparungen durch Digitalisierung, nicht an Digitalisierung. Vor allem durch Künstliche Intelligenz wollen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten. Gleichzeitig modernisieren wir die Verwaltung – ohne dabei sicherheitsrelevante Bereiche oder besonders schutzbedürftige Gruppen zu beeinträchtigen", so Pröll.
Insgesamt ergibt sich durch die neue Regelung ein Einsparungspotenzial von 540 Millionen Euro bis 2030, danach jährlich von rund 250 Millionen Euro – 20 Prozent davon fließen in die Digitalisierung.
17 Anwendungsfelder
Wie sieht diese Zukunft konkret aus? Die Präsentation listet 17 spezifische Anwendungsfelder auf, die den Arbeitsalltag in den Ministerien und Ämtern revolutionieren sollen. Diese reichen von der Umwandlung von Texten in leicht verständliche Sprache über die Zusammenfassung komplexer Dokumente bis hin zur Analyse von Ausschreibungsunterlagen.
Besonders spannend ist die Integration in bestehende Fachanwendungen wie den Elektronischen Akt (ELAK) oder SAP. Wenn eine KI direkt im ELAK-System beim Vergleichen von Gesetzen und Richtlinien hilft oder Entwürfe für Veranstaltungsreden erstellt, spart dies wertvolle Zeit, die die Beamten für komplexe Einzelfallentscheidungen nutzen können. Auch die Erstellung von Excel-Formeln oder die Recherche zu völlig neuen Themenkomplexen soll künftig durch spezialisierte KI-Agenten unterstützt werden.
Kommende Woche wird es ein ressortübergreifendes "KI-Konklave" geben. Dieses Gremium dient als Entscheidungs- und Arbeitsformat, um die Weichen für das kommende Doppelbudget zu stellen. Ein zentraler Bestandteil ist die "Use-Case-Werkstatt", in der Anwendungen in drei Bereichen Verwaltung, Fachanwendungen und Bürger/Unternehmen beschlossen werden.
Modelle von Mistral
"Gerade beim Einsatz von KI im Staat ist digitale Souveränität entscheidend. Deshalb arbeiten wir an einer gemeinsamen Infrastruktur, die unsere Daten schützt und gleichzeitig Innovation ermöglicht." Deshalb laufen auf den GPUs im Bundesrechenzentrum auch bevorzugt europäische Modelle – also etwa Mistral AI aus Frankreich. Dies soll volle Souveränität über die Daten garantieren. Für weniger kritische Anwendungen, die nicht der DSGVO unterliegen und auch nicht unter den AI Act fallen, können Modelle wie GPT-5 oder Gemini über ein LLM-Gateway eingebunden werden. Die GPUs kommen, wie bei der überwiegenden Mehrheit von Rechenzentren weltweit und in Ermangelung von europäischen Alternativen von US-Hersteller Nvidia.
Noch gibt es einige Hürden zu nehmen: Viele Gesetze erlauben aktuell den Einsatz Künstlicher Intelligenz noch nicht. So ist ein Antrag via Chatbot aktuell rechtlich gar nicht möglich. Bis das KI-Zeitalter in der ID Austria aufschlägt, wird ohnehin noch einige Zeit vergehen. Der Bund konzentriert sich aktuell eher auf Einsatzmöglichkeiten im internen Bereich, erst danach folgen die öffentlichen KI-Dienstleistungen. Dennoch will man Meter machen und sich nicht mit Nebenschauplätzen aufhalten. Die KI-Anwendungen sollen eine möglichst breite Nutzerbasis erreichen. Dass es dafür auch ein gewisses Umdenken in der österreichischen Verwaltung braucht, ist den Beteiligten klar. Hier soll über die Bundesverwaltungsakademie die nötige AI-Literacy, also die nötige KI-Kompetenz, vermittelt werden.
"Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die größte Modernisierung der Verwaltung seit der Digitalisierung auszulösen. Wenn wir sie richtig einsetzen, können Verfahren schneller werden und der Staat insgesamt leistungsfähiger", so Pröll. (Peter Zellinger, 10.3.2026)
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt bei den Wahlen 2024 wird die Stadt Salzburg heuer weiterentwickelte KI-Phone- und Chatbots für grundlegende Auskünfte per Telefon und Internet einsetzen. Künstliche Intelligenz wird als Amtshilfe eingesetzt, aber von Menschen programmiertIm Melde-, Pass- und Fremdenamt sowie im Gesundheitswesen ist der Einsatz bereits fix vorgesehen.
For about as long as the internet has existed, users have been able to speak their mind freely through pseudonymous accounts that protect them from being doxxed or stalked.
But thanks to the advent of sophisticated AI, unmasking pseudonymous users on the internet has become ominously easy.
As detailed in a yet-to-be-peer-reviewed paper, a team of researchers at ETH Zurich and AI company Anthropic found that “large language models can be used to perform at-scale deanonymization.”
Von der ID Austria über Online-Banking bis hin zur Künstlichen Intelligenz (KI) bringt die Digitalisierung viele Möglichkeiten mit sich, die den Alltag erleichtern können. Gerade für ältere Generationen ist es aber auch schwierig, mitzuhalten. Und der Fortschritt bringt auch Gefahren durch Betrugsmaschen mit sich. Anlaufstellen sollen helfen.
The command line is hot again. For some people, command lines were never not hot, of course, but it’s becoming more common now in the age of AI. Google launched a Gemini command-line tool last year, and now it has a new AI-centric command-line option for cloud products. The new Google Workspace CLI bundles the company’s existing cloud APIs into a package that makes it easy to integrate with a variety of AI tools, including OpenClaw. How do you know this setup won’t blow up and delete all your data? That’s the fun part—you don’t.