LH Kaiser: Land baut eigenes datengeschützten ChatGPT auf und übernimmt Vorreiterrolle in Österreich – rd. 450 Landes-Serviceleistungen schneller beim Bürger – 40 % weniger Lands-Personal durch Pensionierungen - KI soll Wissen und Erfahrung erhalten und Personalabgang kompensieren
Der VwGH hielt fest, dass unzweifelhaft ist, dass es sich bei Errechnung der Arbeitsmarktchancen durch das AMAS um "Profiling" handelt. Damit kann diese Art der Datenverarbeitung eine automatisierte Einzelfallentscheidungen im Sinne des Art. 22 DSGVO darstellen, die ohne eine gesetzliche Grundlage verboten wären. Dabei kommt es entscheidend darauf an, ob die Entscheidung der MitarbeiterInnen des AMS über die Zuordnung der arbeitssuchenden Personen maßgeblich von den automatisiert errechneten Arbeitsmarktchancen bestimmt wird.
Die Frage der Maßgeblichkeit der automatisch errechneten Arbeitsmarktchancen auf das Vorgehen der MitarbeiterInnen hatte das BVwG jedoch nicht geprüft. Wäre das Vorliegen einer automatisierten Einzelfallentscheidung zu bejahen, sei ferner die Frage zu stellen, ob eine gesetzliche Rechtfertigung für die Anwendung der automatisierten Entscheidungsfindung besteht, was ebenfalls nicht geprüft wurde.
Im Mai des Vorjahres erklärte Kocher, dass sein Haus eine "kleine Datenbank der wichtigsten Lebensmittel des täglichen Bedarfs" andenke. Weiterreichende Ideen wie eine Preiskommission kamen für Türkis-Grün zwar nicht infrage, aber eine Art staatliche Preis-App am Handy solle immerhin für eine "bessere Vergleichbarkeit" sorgen, so Kocher. Überdies war die Rede von besseren Rahmenbedingungen für private Programmiererinnen und Programmierer, damit diese ähnliche Datenbanken anbieten können. Es geht dabei vor allem darum, dass die Privaten an die Preisinformationen der Supermärkte kommen.
All dies solle "so rasch wie möglich" kommen, so Kocher im Mai 2023. Konkret: noch im Herbst desselben Jahres. Die Preis-App oder ähnliche Maßnahmen sollten also bereits seit Monaten umgesetzt sein – tatsächlich gibt es bisher keine Spur davon.
Update für die digitale Verwaltung: Nebenwohnsitze können gemeldet werden, die Zehn-Euro-Gebühr für digitale Urkunden fällt, und endlich gibt es Push-Benachrichtigungen
Ein 300.000 Euro schweres Videoüberwachungsprojekt in der Innsbrucker Innenstadt wird eingestellt. Die Kameras seien lediglich zur Frequenzmessung herangezogen worden, heißt es. Dennoch gab es Kritik aufgrund der Vereinbarkeit mit dem Datenschutzrecht.
Unter dem Schlagwort des "Once-only-Prinzips" sollen Bürgerinnen und Bürger ihre Daten nur an einer Stelle hochladen müssen, sie werden anschließend über eine zentrale Drehscheibe ausgetauscht, die auf den nicht sonderlich einprägsamen Namen "Digital Austria Data Exchange" ("Dade X)" hört.
"So müssen die Menschen nicht mehr mühsam ihre Dokumente von einer Behörde zur nächsten tragen, sondern reichen sie einmalig ein", sagt Florian Tursky, Staatssekretär für Digitalisierung. Aktuell sind 21 Register an Dade X angebunden, darunter unter anderem das Melderegister, das Personenstandsregister, das Unternehmensregister sowie das Straf- und Finanzstrafregister.
Gemeinsam mit Ermittlern auf der ganzen Welt ist es der US-Bundespolizei nun aber gelungen, mehrere Websites der Gruppe zu beschlagnahmen. Darunter auch eine Seite, auf der regelmäßig erbeutete Daten veröffentlicht werden.
Seit dem 19. Dezember sind die Seiten der Hacker im Tor-Netzwerk (umgangssprachlich auch als Darknet bekannt) nicht mehr aufrufbar.
Wie PULS 24 exklusiv erfuhr, übernahm die Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) federführend die österreichische Zusammenarbeit mit internationalen Ermittlern.
"Mit der Zerschlagung der Ransomware-Gruppe Blackcat hat das Justizministerium wieder einmal die Hacker gehackt", wird die stellvertretende Generalstaatsanwältin Lisa O. Monaco in einer Aussendung des US-Justizministeriums zitiert.
Die acht ehrenamtlichen Mitglieder sind ...
Beim ersten Versuch in der ORF-Wirtschaftssendung Eco funktioniert die benötigte Gesichtserkennung anscheinend zwar noch, das Scannen eines Codes von einem zweiten Gerät klappt aber "auch nach größten Verrenkungen" - zu sehen sind die Protagonisten, wie sie mit Laptop und Handy hantieren - nicht. Als alles abgeschlossen zu sein scheint, spuckt das Smartphone eine Fehlermeldung aus: "Es ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später noch einmal."
Der Appell richtet sich an Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Johannes Rauch (beide Grüne), Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky (ÖVP) sowie die Klubobleute und EU-Politiker. "Gesundheitsdaten gehören zu den heikelsten persönlichen Daten jedes Menschen. Deshalb ist es essenziell, dass sie besonders hohen Schutz genießen und man selbst entscheiden kann, ob, wie und von wem die eigenen Daten verarbeitet werden", heißt es darin.
Die Opt-Out-Möglichkeit bei der ELGA sei "eine große Errungenschaft". "Mit der Einführung des europäischen Gesundheitsdatenraums würde diese gut etablierte Lösung verloren gehen. Das käme einer Zwangsenteignung von Gesundheitsdaten aller 279.337 betroffenen Österreicherinnen und Österreicher gleich", so epicenter.works.
Das Ende der Handysignatur am Dienstag verläuft aktuell nicht ganz nach Plan, wenn man nach den Beschwerden geht. Im Bundesrechenzentrum ist man auf Fehlersuche
noyb hat eine Klage gegen die Kreditauskunftei CRIF GmbH und den Adresshändler AZ Direct eingereicht. Die Unternehmen handeln still und heimlich mit den Adressdaten fast aller volljährigen Menschen in Österreich. CRIF gelangt auf diesem Weg an Informationen, die eigentlich zu Werbezwecken erhoben wurden – um daraus Bonitätswerte zu errechnen. Das verstößt gegen die DSGVO, wie die Datenschutzbehörde in zwei Bescheiden bestätigt hat. noyb klagt nun unter anderem auf Unterlassung und Schadenersatz.
Für betroffene Unternehmen bedeutet der DSA konkret, dass Hassrede innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden muss und dass neue Schnittstellen für die Zusammenarbeit mit nationalen Behörden geschaffen werden müssen. Genau das ist in Österreich bereits passiert, denn die Aufsicht über die Onlineplattformen übernimmt die Komm Austria. Die Kommunikationsbehörde Austria, wie die korrekte amtlich Bezeichnung lautet, ist eine weisungsfreie Aufsichtsbehörde und unter anderem auch für die Aufsicht über den ORF und seine Tochtergesellschaften zuständig. Darüber hinaus fungiert sie als Fördergeberin im Bereich der Printmedien.
"Weisungsfrei" - LOL !!!
Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) hat noch keine Sorgen, dass die aktuelle Transformation in Richtung Künstliche Intelligenz (KI) zu Jobverlusten in Österreich führt. Das betonte er am Samstag in einem Gespräch mit der APA am Rande des 15. europäischen Mediengipfels in Lech. "Die aktuellen Erkenntnisse sagen: kein Arbeitsplatzverlust", erklärte Kocher mit Verweis auf entsprechende Studien. "Was aber in zehn Jahren sein wird, kann niemand vorhersehen."
Die Bundesregierung will Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel verstärken, der sich zunehmend zum betriebs- und volkswirtschaftlichen Bremsklotz entwickelt. Es zeichne sich ab, dass sich der Arbeitskräftebedarf auch wegen der alternden Gesellschaft weiter steigert.
Nun wird ein „interministerieller Strategieausschuss zur Beratung und Bündelung aller Vorhaben in diesem Bereich geschaffen“. Bis 2027 sollen jährlich mindestens 15.000 Menschen eine Rot-Weiß-Rot-Karte erhalten.
The Austrian Regulatory Authority for Broadcasting and Telecommunications, RTR, has decided not to regulate the network operators with regard to Router Freedom, allowing ISPs to impose their equipment to consumers. For RTR, routers configured in “bridge mode” is synonymous with terminal equipment freedom. The FSFE laments this decision as a missed opportunity for Net Neutrality in the country.
Aktuell führen die Rechtsanwälte Robert Haupt und Florian Scheiber ein Sammelverfahren gegen die GIS, dem sich bereits über 4.000 Personen angeschlossen haben. Sie fordern Schadenersatz. "Für den Datendiebstahl musste der Niederländer ja nicht einmal etwas hacken", sagt Haupt zum STANDARD. Die Daten waren offen im Netz. "Wenn ein Museum über Nacht seine Werke im Burggarten ausstellt, und jemand nimmt sie mit, ist das ja auch kein Einbrecher."
Das Land Tirol hat den bestehenden Breitband Masterplan bis 2028 verlängert. Ziel ist es, 75 Prozent aller Adressen im Dauersiedlungsraum mit gemeindeeigenen Glasfasernetzen zu versorgen.
Aktuell liege der Prozentsatz an gemeindeeigenen Glasfasernetzen im Dauersiedlungsraum bei 57,3 Prozent. In 87 Gemeinden gebe es derzeit keine gemeindeeigenen Glasfaserprojekte, ein Ausbau erfolge dort zum Teil durch private Netzbetreiber, der Ausbaugrad betrage aktuell 32 Prozent.
Neun Jahre verloren ...
2016: Eine der zentralen Forderungen der Internetoffensive ist durch den Beschluss, dass Österreich zum 5G Pilotland in Europa entwickelt werden soll, erfüllt
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170118_OTS0026/oesterreichs-weg-an-die-5g-spitze-offizielle-pressekonferenz-zum-ikt-konvent-2017
Infrastruktur 2.0: Es kann nicht länger gezögert werden. Jetzt gilt es, die Digitalisierung auf allen Ebenen voranzutreiben. Der Ausbau des Breitbandnetzes muss um einiges zügiger voranschreiten und die gesamten Kosten müssen durch den Bund getragen werden. Österreich darf nicht zum europaweiten Schlusslicht im Breitbandausbau zurückfallen.