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Neun Millionen digitale Identitäten sollen bis Ende 2029 ausgestellt werden, wenn es nach Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll geht. Alle Menschen in Österreich sollen also über die ID Austria verfügen. Ganz erreicht ist dieses Ziel noch nicht: Aktuell nutzen sechs Millionen Menschen die digitale ID des Bundes. Aber die Tendenz steigt: Noch vor zwei Jahren war die ID Austria 3,8 Millionen Mal ausgestellt.
Die ID Austria steht aber seit jeher in der Kritik, komplizierter als nötig zu sein. Deshalb soll die Handhabung bürgerfreundlicher werden. Dafür hat man eigens ein Bürgerforum eingerichtet, um Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Neben einer österreichweiten Service-Tour kündigte Pröll drei zentrale Neuerungen an.