Die RTR weist in einem FAQ sogar explizit darauf hin, dass es derzeit "noch keine nationale Umsetzung der Zuständigkeiten des AI Acts in Österreich" gibt. Für diese nationale Umsetzung bräuchte es ein Gesetz. Bis dato gibt es jedoch nicht einmal einen öffentlichen Gesetzesentwurf.
Zuständig, einen solchen auszuarbeiten, wäre das Bundeskanzleramt bzw. der Staatssekretär für Digitalisierung, Alexander Pröll (ÖVP). Sein Büro teilte auf Anfrage des STANDARD bereits vor mehreren Monaten mit, dass eine "Regierungsvorlage in enger Abstimmung mit den anderen Ressorts ausgearbeitet" werde. Bisher hat sich an diesem Status quo nichts verändert, heißt es.
Digitalisierung sichtbar machen will ein Förderprogramm in Niederösterreich. Die Projekte von zwölf Firmen wurden von Wirtschaftskammer NÖ, Landesregierung und Ecoplus vorgestellt – und es wurde zum Voting aufgerufen. Gewonnen hat eine Firma aus Krumbach, mit einem Projekt am Standort Retz...
Für den Bürgermeister war die Sache damit allerdings nicht erledigt. Er stellte sich die Frage, ob sich tatsächlich jemand über ID Austria an einer fremden Adresse anmelden kann, ohne dass die dort lebenden Menschen davon erfahren.
Selbstversuch mit Nebenwohnsitz
Jannach wollte es genau wissen und machte nach Rücksprache mit seiner Amtsleiterin einen Selbstversuch: Über das digitale System meldete er bei ihr einen Nebenwohnsitz an. „Das hat tadellos funktioniert“, sagt der Bürgermeister. Seine Amtsleiterin habe jedoch keine entsprechende Verständigung über die Anmeldung erhalten.
Genau darin sieht Jannach mögliches Missbrauchspotenzial. Wer seinen Wohnsitz persönlich am Gemeindeamt anmeldet, benötigt eine Bestätigung mit Unterschrift des Vermieters beziehungsweise Eigentümers. Beim digitalen Verfahren ist hingegen keine direkte Zustimmung erforderlich.
Autistici/Inventati existierte seit 2001. Das Kollektiv entstand im Umfeld des G8-Gipfels in Genua, als Reaktion auf die Polizeigewalt gegen Demonstrierende. Die Idee war einfach: Werkzeuge für digitale Selbstverteidigung bereitstellen. Verschlüsselte E-Mail-Konten, Webspace für kleine Initiativen, Blogs für Aktivist*innen, Mailinglisten für Basisorganisationen. 25 Jahre lang, kostenlos, auf Spendenbasis.
Am 26. August 2026 setzte das Office of Foreign Assets Control, kurz OFAC, eine Behörde des US-Finanzministeriums, Autistici/Inventati auf die Liste der „Specially Designated Global Terrorists”. Rechtsgrundlage ist eine präsidentielle Anordnung von George W. Bush aus dem Jahr 2001, erlassen unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September. Executive Order 13224 ermächtigt die US-Regierung, Personen und Organisationen ohne Gerichtsverfahren als terroristisch einzustufen.
Die Begründung lautete: Das Kollektiv stelle digitale Infrastruktur für „gewalttätige Antifa-Zellen und andere linksextreme Militante” bereit. Autistici/Inventati wies das zurück und stellte klar: „Wir stellen lediglich Werkzeuge für digitale Selbstverteidigung und Infrastruktur für Kommunikationsfreiheit bereit. Antifaschismus und Antikapitalismus sind kein Terror.”
Öffentliche Beweise für konkrete terroristische Handlungen legte die US-Regierung nicht vor.
Was dann geschah, verlief mit einer Geschwindigkeit, die zeigt, wie abhängig digitale Infrastruktur von US-Unternehmen ist:
Tag 1, 27. August: PayPal sperrte das Konto. Ohne Vorwarnung, ohne Anhörung. PayPal ist ein US-Unternehmen und muss OFAC-Sanktionen umsetzen. Die Spenden, mit denen das Kollektiv seine Server bezahlte, waren von einem Tag auf den anderen unerreichbar.
Tag 2, 28. August: Die Domain autistici.org wurde unerreichbar. Nicht durch eine Beschlagnahme der Server, sondern durch eine DNS-Blockade. Die Public Interest Registry, kurz PIR, eine Organisation mit Sitz in Virginia, die weltweit 11,1 Millionen .org-Domains verwaltet, setzte die Domain auf „serverHold”-Status. Das bedeutet: Der DNS-Server antwortet nicht mehr auf Anfragen. Die Domain löst sich nicht mehr auf. Die Website ist weg, die E-Mail-Adressen funktionieren nicht mehr.
In den Tagen danach: Die italienische Bank Banca Etica kündigte das Konto aus Angst vor sekundären Sanktionen. Wer mit einer sanktionierten Organisation Geschäfte macht, riskiert selbst auf die schwarze Liste zu kommen. Selbst eine italienische Genossenschaftsbank, deren Satzung soziale und ökologische Projekte fördert, wollte dieses Risiko nicht eingehen.
Am 6. September kündigte Autistici/Inventati die vollständige Einstellung an. 25 Jahre Arbeit, ausgelöscht durch eine US-Behörde, der keine europäische Instanz etwas entgegenzusetzen hatte
"Gerade als öffentliche Institution ist es für uns wesentlich, dass audiovisuelle Inhalte als verlässlich erkennbar bleiben. C2PA schafft dafür mehr Transparenz und macht die Herkunft unserer veröffentlichten Videos technisch nachvollziehbar. Das schafft Vertrauen in unsere Inhalte und stärkt unseren demokratiepolitischen Auftrag", erklärt Parlamentsdirektor Roland Weinert.
Hinter dem neuen Standard steht eine Kooperation des Parlaments mit dem Medientechnologieunternehmen Big Blue Marble, das bereits seit 2020 die Streaming- und Videodienstleistungen für das Parlament verantwortet. "Das Projekt mit dem österreichischen Parlament zeigt eindrucksvoll, wie öffentliche Institutionen neue Standards für digitale Inhalte konkret für sich nutzen können. Für uns steht dabei im Vordergrund, solche Innovationen so in bestehende Systeme einzubinden, dass sie im Regelbetrieb echten Mehrwert schaffen – und C2PA macht genau das", sagt Norbert Grill, CTO von Big Blue Marble.
Auf vollautomatisch erstellten schriftlichen Bescheiden prangt dann auch kein Name einer verantwortlichen Person mehr. Stattdessen muss die Behörde darauf hinweisen, dass der Rechtsakt vollautomatisch erstellt wurde. Sofern es sich um keine Strafverfügung handelt, können Betroffene zwei Wochen lang Vorstellung erheben, mit oder ohne Begründung, was den Bescheid außer Kraft setzt. Damit möchte Österreich Artikel 22 der Datenschutzgrundverordnung Genüge tun, der Bürgern das Recht gewährt, gerade keinen vollautomatischen rechtlichen Entscheidungen unterworfen zu werden. Die Behörde kann dann, wenn sie möchte, einen ganz neuen Bescheid erlassen – aber nur durch einen Menschen.
Mit dem Inkrafttreten des Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetzes 2026 (NISG 2026) nimmt das neue Bundesamt für Cybersicherheit (BCS) am 1. Oktober 2026 offiziell seine Arbeit auf. Österreich setzt damit die europäischen Vorgaben der NIS-2-Richtlinie um und schafft eine zentrale, bundesweit zuständige Behörde für Cybersicherheit. Das BCS ist als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Inneres eingerichtet. Allfällige Weisungen erfolgen gemäß den gesetzlichen Vorgaben schriftlich.
Neuer Direktor mit Erfahrung in IT-Sicherheit
An der Spitze des neuen Bundesamts steht mit Markus Kasinger ein ausgewiesener IT- und Sicherheitsexperte. Der Oberösterreicher war zuvor als CIO bei der Austrian Power Grid AG tätig, wo er unter anderem ein Security Operation Center aufbaute und sich für die Umsetzung und Weiterentwicklung von IT-Security-Initiativen einsetzte. Diese Erfahrung bringt er nun in das Bundesamt für Cybersicherheit ein.
Xpra is known as "screen for X" : its seamless mode allows you to run X11 programs, usually on a remote host, direct their display to your local machine, and then to disconnect from these programs and reconnect from the same or another machine(s), without losing any state. Effectively giving you remote access to individual graphical applications. It can also be used to access existing desktop sessions and start remote desktop sessions.
Xpra is open-source (GPLv2+) with clients available for many supported platforms, and the server includes a built-in HTML5 client. Xpra is usable over a wide variety of network protocols and does its best to adapt to any network conditions.
Xpra forwards and synchronizes many extra desktop features, which allows remote applications to integrate transparently into the client's desktop environment: audio input and output, printers, clipboard, system trays, notifications, webcams, etc.
It can also open documents and URLs remotely, display high bit depth content, and it will try to honor the display's DPI.
Not all terminals come with image protocol support. Only a few do. One of them is Kitty, which developed its own image rendering protocol, the Kitty Image Protocol. Ghostty implements the same Kitty Image Protocol in the terminal so that you can view images right from the terminal.
Ghostty also has ligature support. Now what is the purpose of ligatures, and what is its use within the terminal?
If you are into coding, there are symbols that are a combination of two symbols. Let's say, "Not equal to", usually denoted as != but mathematically displayed as ≠ . Now, with a ligature supported terminal, you will get the proper symbol for this operation. See the difference for yourself.
LLMs are not brains and do not meaningfully share any of the mechanisms that animals or people use to reason or think.
LLMs are a mathematical model of language tokens. You give a LLM text, and it will give you a mathematically plausible response to that text.
There is no reason to believe that it thinks or reasons—indeed, every AI researcher and vendor to date has repeatedly emphasised that these models don’t think.
A GPU-rendered terminal emulator with inline 3D graphics 🧀
Most people think an email address is just a username and a domain. It is a lot more than that. This covers structure, rule, edge case, and security trap worth knowing about.
TIL: display-popup in tmux
Displays a popup running shell-command (or default-command when omitted) on target-client. A popup is a rectangular box drawn over the top of any panes.
https://man.openbsd.org/OpenBSD-current/man1/tmux.1#display-popup
/via https://sean.taylormadetech.dev/2026/04/29/tmux-display-popup.html
Konkret kann die digitale E-Card ab sofort über die SV-Apps „MeineSV“, „MeineÖGK“, und bald auch über „MeineBVAEB“ und „svsGO“ österreichweit in Ordinationen und Apotheken mit dem Smartphone genutzt werden. Genau wie die physische E-Card enthält auch die digitale Version keine Gesundheitsdaten, sondern ist ein Schlüssel zu den Daten im E-Card System. Die Sicherheit soll unter anderem durch Bestätigung der Identität durch Login mit ID Austria gewährleistet werden.
Ein Schnappschuss der Enkelkinder, eine Aufnahme vom Sonnenuntergang, ein Beweisfoto der geglückten Torte. Tagtäglich versenden Menschen zig private Fotos via Facebook. Circa 30.000 davon soll ein ehemaliger Angestellter von Meta, dem Mutterkonzern des sozialen Netzwerks, unrechtmäßig heruntergeladen haben.
Vom Studierendenausweis und der E-Card gibt es nun digitale Versionen. Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) informierte heute bei einer Pressekonferenz über den Studierendenausweis, der ab sofort als weiterer elektronischer Identitätsnachweis in der E-Ausweis-Plattform des Bundes zur Verfügung steht.
Voraussetzung für die Nutzung des Studierendenausweises ist neben der Studierendeneigenschaft eine ID Austria mit Vollfunktion sowie die aktivierte App eAusweise und die App ID Austria auf demselben Gerät.
it dem Studierendenausweis steht ab sofort ein weiterer elektronischer Identitätsnachweis in der E-Ausweis-Plattform des Bundes zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung ist neben der Studierendeneigenschaft eine ID Austria mit Vollfunktion sowie die aktivierte App eAusweise und die App ID Austria am selben Gerät. Die Nutzung ist freiwillig, daneben bleibt der haptische Studierendenausweis bestehen. Welche Services damit genutzt werden können, entscheiden die Hochschulen.
Chiphersteller verdienen prächtig, aber superteure Speicherchips werden die Nachfrage nach Hardware außerhalb der KI „bis 2028 vernichten oder verzögern“.
Das Debanking der Roten Hilfe aufgrund einer Laune im Weißen Haus wird im vernetzten Zeitalter nicht die Ausnahme bleiben. Und das sollte nicht nur Freunde der linken Szene beschäftigen, sondern alle, denen etwas an politischen Freiheitsrechten liegt.
the French Gendarmarie have been using Linux on 10,000 desktops since 2008.