Die ID Austria sorgt für zahlreiche Probleme: Neuregistrierungen und Verlängerungen dieses digitalen Angebots führen zu langen Wartezeiten bei den Salzburger Behörden. In der Landeshauptstadt braucht man ab April deshalb einen Termin beim Passamt – Wartezeit inklusive.
Europa ringt um seine digitale Selbstbestimmung und hat dabei längst erkannt, dass es nicht mehr nur um Technologie geht. Während US-Konzerne wie Amazon Web Services, Microsoft und Google mit einem Marktanteil von knapp 65 Prozent die globale Cloud-Infrastruktur dominieren und China mit staatlich orchestrierten Tech-Giganten eigene Ökosysteme aufbaut, steht Europa zwischen Anspruch und Abhängigkeit. Im Rennen um künstliche Intelligenz, Rechenzentren und Datenplattformen ist der Kontinent nicht führend, sondern angewiesen auf Technologien, Standards und Skaleneffekte, die anderswo entstehen.
Doch genau aus dieser strategischen Schwäche erwächst ein neues Narrativ: digitale Souveränität. Es ist der Versuch, Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Wertschöpfung zurückzugewinnen – nicht als Abschottung, sondern als Voraussetzung für wirtschaftliche und politische Handlungsfähigkeit. Die Frage ist längst nicht mehr, ob Europa mithalten kann, sondern ob es einen eigenen Weg definieren will: jenseits der Plattformökonomie des Silicon Valley und der staatsgetriebenen Digitalisierung Chinas.
Vom Diskonter zum Infrastruktur-Anbieter
In diesem Spannungsfeld positioniert sich Schwarz Digits als einer der ambitioniertesten europäischen Gegenentwürfe. Dabei handelt es sich um die IT-Sparte der Schwarz-Gruppe, die wohl am besten international für Lidl und Kaufland bekannt ist. Sie baut an einer eigenen Cloud-Infrastruktur, investiert in Rechenzentren und arbeitet an einem Ökosystem, das europäische Daten in Europa hält. Anfang März kündigte das Unternehmen den Bau eines neuen Rechenzentrums in Lübbenau, im brandenburgischen Spreewald, an – mit einem Kostenpunkt von elf Milliarden Euro. Insgesamt sollen 100.000 Grafikprozessoren die eingehenden Daten verarbeiten können. Das ist zehnmal so viel Rechenleistung wie in jenem Datenzentrum, das seit Kurzem von der Deutschen Telekom und Nvidia betrieben wird. Es handelt sich dabei um die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte.
In dem neuen Rechenzentrum werden eigene Daten der Gruppe verarbeitet – also Daten aus Liefer- und Bestellprozessen, Bezahlvorgängen und Kundenbindungsprogrammen. Speicher und Rechenleistung sollen aber auch externen Kunden angeboten werden.
Es wirkt auf den ersten Blick fast widersprüchlich: Ausgerechnet jener Konzern, der mit Lebensmitteln, Logistik und Preiskampf groß geworden ist, positioniert sich als digitalpolitischer Akteur Europas. Doch gerade diese Herkunft ist weniger Zufall als strategische Grundlage. Denn wer täglich Millionen Transaktionen abwickelt, Lieferketten optimiert und Datenströme in Echtzeit steuert, baut längst jene Infrastrukturkompetenz auf, die auch im Cloud- und KI-Zeitalter entscheidend ist.
Dass die Schwarz-Gruppe mit der 2023 gegründeten Schwarz Digits nun den Schritt in Richtung digitale Unabhängigkeit wagt, ist Ausdruck einer neuen Realität: Die Grenzen zwischen Handel, Technologie und geopolitischer Strategie verschwimmen.
„Wir können weitermachen.“
Gemeinsam mit Christian Müller bildet Rolf Schumann die Doppelspitze von Schwarz Digits. Sie verfolgen dabei das Ziel, aus einem Handelskonzern einen digitalen Infrastrukturanbieter zu formen – und damit eine Antwort auf die strukturelle Abhängigkeit Europas zu geben. Der ausschlaggebende Moment? „Wir saßen mit Microsoft am Verhandlungstisch und unsere Bedingung war klar: ‚Unsere Daten bleiben bei uns‘. Das konnte der US-Konzern aber aufgrund von Gesetzen wie dem US-Cloud-Act nicht zusichern. Und da wurde uns klar, wie abhängig wir sind“, sagt Schumann im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“. Jetzt hat die Schwarz Gruppe mit der eigenen Cloud „Stackit“ eine eigene, sichere Cloud, bei der man die Kontrolle über die eigenen Daten behält.
Es ist eine Rundum-Lösung, die sonst kaum am europäischen Markt zu finden ist: Eine eigene Cloud, ein eigenes Sicherheitssystem, das die Netzwerke immer aus der Perspektive eines Angreifers untersucht. Immer auf der Suche nach möglichen Angriffspfaden oder Schwachstellen. Bei künstlicher Intelligenz vertraut man auf das Wissen von Aleph Alpha. Das Unternehmen sitzt in Heidelberg und wird neben dem französischen KI-Anbieter Mistral als europäische Antwort auf ChatGPT (OpenAI) oder Gemini (Google) genannt. Um selbst die Kontrolle zu behalten und diese auch den Kunden zu bieten, setzt das Unternehmen auf Open Source, denn so kann der Quellcode kontrolliert und die Datenflüsse nachvollziehbar gemacht werden.
„Selbst wenn die Amerikaner den Stecker ziehen, können wir weitermachen. Reduziert, aber wir überleben. Auch deswegen haben wir sichergestellt, null Abhängigkeiten im normalen Weiterbetrieb zu haben“, sagt Schumann. Das haben auch andere Unternehmen erkannt. Immerhin zählt Schwarz Digits bereits die Deutsche Bahn, den FC Bayern München und auch die Berliner Charité zu ihren Kunden. Alle mit demselben Anspruch: Ihre Daten zu schützen und die Kontrolle darüber zu behalten. Ob das reicht, um im globalen Wettbewerb aufzuschließen, ist offen. Klar ist nur, dass digitale Souveränität zur zentralen industriepolitischen Weichenstellung dieses Jahrzehnts wird. Schwarz Digits zeigt, dass schon jetzt – trotz großer internationaler Abhängigkeiten – Alternativen vorhanden sind.
„Wir müssen den Ausverkauf des Wissens aus Europa, der Mittelständler, der Hidden Champions, stoppen“, sagt Schumann, der seit 2019 für die Schwarz-Gruppe tätig ist. Mit Datenhoheit, also wenn man die Kontrolle über die Daten behält und diese dort bleiben, wo sie auch entstehen, sorge man für wirtschaftliche Prosperität. Das verschärfe sich nochmal, wenn das Thema künstliche Intelligenz hinzukomme „Die industrielle Revolution der Dampfmaschine hat Muskelkraft ersetzt, künstliche Intelligenz ersetzt heute kognitive Routinen und das in allen Branchen“, sagt Schumann. Er versteht nicht, warum gerade in diesem Bereich noch so viel Skepsis vorherrscht. Das lasse sich nicht mehr stoppen. Wer versteht, dass KI keine Bedrohung ist, sondern ein Produktivitätsmotor, der könne daraus Wertschöpfung generieren.
„In Bezug auf künstliche Intelligenz ist die Schlacht überhaupt noch nicht verloren. Ja, was die Large-Language-Modelle wie ChatGPT betrifft, aber nicht, wenn wir uns anschauen, in welchen Bereichen in Europa unsere Stärken liegen“, so Schumann und nennt dabei das Beispiel eines deutschen Maschinenbauers, dessen Greifer von einem ausländischen Unternehmen kopiert und nachgebaut wurde. Jedoch nicht, wie dieser angesteuert wird. Darin sieht Schumann sich bestätigt. Denn nur mit diesen Daten und diesem Wissen können sich europäische Firmen im globalen Wettbewerb erfolgreich positionieren. „Doch wenn diese dann bei einem amerikanischen Hyperscaler liegen, der dann meint, er kann die Daten zum Training seiner KI verwenden, dann sind diese eben auch frei für jeden verfügbar.“
Zwischen Regeln und Überregulierung
Angesprochen darauf, ob der AI-Act, der ein umfassendes Regelwerk zum Umgang mit künstlicher Intelligenz für Europa vorgibt, und die Datenschutzgrundverordnung ein Hemmschuh für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sind, hält der Schwarz-Digits-Chef fest: „Ich liebe Regulierung.“ Eine Haltung, die bewusst einen Kontrapunkt gegen die weitverbreitete Meinung vieler Branchenvertreter setzt, wonach Europa durch zu strenge Gesetze ins Hintertreffen gerät.
„Regeln sind notwendig, um Vertrauen zu schaffen. Aber Überregulierung hemmt Innovationen. Wir brauchen Spielregeln, nicht Fesseln. Der entscheidende Punkt ist: Wir dürfen KI nicht kaputtregulieren, bevor wir verstanden haben, welchen Nutzen sie für den Menschen stiften kann. Wenn wir einen Rahmen schaffen, der Verantwortung ermöglicht statt lähmt, wird Europa in diesem Feld vorn mitspielen“, ist Schumann überzeugt.
Auf einen Blick
Die Schwarz-Gruppe ist in Deutschland angesiedelt und wurde 1930 gegründet. Sie ist einer der größten Handelskonzerne und vor allem für ihre Supermarkt-Ketten Lidl und Kaufland bekannt; mit mehr als 15.000 Standorten weltweit und 470.000 Mitarbeitern. Der Umsatz 2025 belief sich auf 150 Milliarden Euro.
Australien hat vor einiger Zeit ein Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige beschlossen. Die österreichische Bundesregierung hat nun ein ähnliches Gesetz vorgestellt. Geplant ist ein Verbot für unter 14-Jährige. Wie sich eine solche Regelung technisch umsetzen lässt, hat eine Studie der Arbeiterkammer (AK) Wien gemeinsam mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) untersucht.
Nur noch wenige Wochen bis Monate dauert es hingegen, bis die ID Austria für viele Nutzer nicht mehr verwendbar ist. Der Grund dafür, so erinnert das Unternehmen A-Trust, sind ablaufende Zertifikate. 300.000 davon verlieren zwischen Mai und August diesen Jahres ihre Gültigkeit. Das lässt sich für die meisten Betroffenen aber einfach verhindern.
Wer die Frist verpasst, muss aufs Amt
Grundsätzlich gilt ein ID-Austria-Zertifikat – ausgestellt werden diese, wie schon bei der Handysignatur, von A-Trust – immer für fünf Jahre. Da teilweise Zertifikate der Handysignatur weiterverwendet wurden, läuft bei diesen nun eben bald die Gültigkeitsfrist ab. Wer wissen möchte, wie es um die eigene ID Austria steht, kann auf einer Website der Firma per Login mit der ID Austria abfragen, bis wann genau das registrierte Zertifikat noch gilt.
Diese Frist ist wichtig, denn wenn sie ungenutzt verstreicht, funktioniert nicht nur die ID Austria nicht mehr. Dann ist auch die Onlineverlängerung nicht mehr möglich und man muss am Amt persönlich eine neue ID Austria beantragen. Angesichts der Menge an ablaufenden Zertifikaten rechnet man bei A-Trust mit "erhöhtem Andrang bei Registrierungsstellen".
n Tirol stellten am Freitag die Staatssekretäre Alexander Pröll (ÖVP) und Sepp Schellhorn (NEOS) eine Gesetzesnovelle zur digitalen Verwaltung vor. Was das für die Bürger bedeutet und ob das Recht auf ein analoges Leben in Zukunft noch durchsetzbar ist.
Viele kennen es bereits von der jährlichen Arbeitnehmerveranlagung oder der Familienbeihilfe. Beides wird in bestimmten Fällen automatisch beantragt.
Das System soll in Zukunft auf viele andere Förderungen und Beihilfen ausgeweitet werden. Dafür braucht es eine Novelle des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes (AVG). Diese wurde am Freitag nach abschließenden Verhandlungen in Innsbruck in Begutachtung geschickt und könnte – so Digitalisierungsstaatssekretär Pröll – noch vor dem Sommer im Parlament beschlossen werden.
Von Heizkostenzuschuss bis Strafzahlungen
Bund, Länder und Gemeinden können damit die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Die vier zentralen Reformpunkte bringen auch wesentliche Neuerungen für die Bürger:
Einsatz von Chatbots: Computerbasierte Dialogsysteme werden bisher hauptsächlich genutzt, um Anfragen von Bürgern zu beantworten. In Zukunft sollen sie auch dabei helfen, Anträge auszufüllen und an die Behörden weiterzuleiten.
Automatische Verwaltungsverfahren: Die erwähnte antraglose Arbeitnehmerveranlagung ist Vorbild für sogenannte No-Stop-Verfahren, also automatisch eingeleitete Anträge. Als Beispiel nennt der Tiroler ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf, der als Vertreter Tirols die Novelle mitverhandelt hat, den Heizkostenzuschuss, der in Zukunft bei bestimmten Einkommensverhältnissen automatisch beantragt werden soll. Ein weiteres Beispiel: Ändert sich der Familienstand – etwa durch Heirat –, veranlasst die KI die Aktualisierung in wichtigen Dokumenten.
Die Zettelwirtschaft soll endgültig ein Ende haben.
Die Zettelwirtschaft soll endgültig ein Ende haben.(Bild: Kronen Zeitung)
Automatische Genehmigung: Nach der bisherigen Rechtslage benötigt jede Entscheidung der Behörde eine menschliche Genehmigung. Der Entwurf zur Gesetzesnovelle schafft die Grundlage für vollständig automatisierte Entscheidungen in einfachen und standardisierten Fällen. Als Beispiel nennt Wolf die Abwicklung von Verkehrsstrafen. „Das ermöglicht eine schnellere Bearbeitung großer Fallzahlen und entlastet die Verwaltung“, beschreibt Pröll den erhofften Nutzen im Staatsapparat.
Online-Banking statt Sepa-Zahlungsanweisungen: Der Erlagschein als Überweisungsformular könnte bald ganz ausgedient haben. Der Gesetzentwurf legalisiert die bereits gelebte Praxis des Online-Bankings und ermöglicht QR-Codes, um Verwaltungsstrafen begleichen zu können.
Pröll und Deregulierungs-Staatssekretär Schellhorn sehen die Automatisierung als wichtigen Schritt, die Verwaltung zu vereinfachen und für die Bürger leichter zugänglich zu machen. Auf die Frage der „Krone“, ob mit der Reform das Recht auf ein analoges Leben obsolet werde, antworten die Staatssekretäre mit einem energischen Nein. Es werde auch in Zukunft die persönliche Vorsprache beim Amt möglich sein. Man werde aber alles dafür tun, die Bürger bei der Digitalisierung „mitzunehmen“.
Tirol
13.03.2026 18:00
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In den nächsten 13 Jahren gehen 44 Prozent der öffentlich Bediensteten in Pension. Jahrzehntelange Expertise droht verloren zu gehen, der Fachkräftemangel wächst, und gleichzeitig steigen die Anforderungen an Tempo, Qualität und Effizienz. KI ist die Schlüsseltechnologie, um staatliche Handlungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation langfristig sicherzustellen.
Public AI bündelt alle KI-Vorhaben der Bundesverwaltung unter einer gemeinsamen Dachmarke. Die technische Basis von Public AI ist eine gemeinsame souveräne KI-Infrastruktur des Bundesrechenzentrums, die ressortübergreifend nutzbar ist und als Shared Service weiterentwickelt wird. Ziel ist ein koordinierter Ansatz statt vieler paralleler Einzellösungen.
„Ich begrüße, dass der EU-Gipfel das digitale Mindestalter für soziale Medien klar auf die Agenda gesetzt hat und den DSA als geeignetes Instrument sieht und stärken will“, reagierte Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP). „Aber Kinder und Jugendliche brauchen jetzt Schutz - nicht irgendwann. Österreich wird daher eine nationale Lösung vorantreiben und parallel auf europäischer Ebene weiter Druck machen. Wir können und wollen nicht länger warten.“
Die Ministerien haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI) geeinigt. Notwendig geworden ist diese Maßnahme auch, da in den nächsten 13 Jahren 44 Prozent der öffentlich Bediensteten in Pension gehen. Die Regierung will diesen Abgang und den damit drohenden Fachkräftemangel durch die Verwendung von KI abfedern. Geeinigt hat man sich bei einem "KI-Konklave" auf fünf konkrete Anwendungen unter dem Brand "Public AI".
Ein Mann in einem Anzug mit Krawatte steht vor rot-weißen Hintergründen. Sein Gesicht ist verpixelt. Am Revers trägt er ein Abzeichen in den Farben Rot-Weiß-Rot.
Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) blickt in die Zukunft.
Allen Bundesbediensteten soll etwa künftig das KI-Tool GovGPT zur Verfügung stehen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können damit Texte erstellen, Dokumente zusammenfassen und eigene Wissensdatenbanken aufbauen. Auch der elektronische Akt wird mit KI-Funktionen ausgestattet. Damit können Bedienstete künftig Fragen an ganze Aktenbestände stellen und erhalten sofort eine strukturierte Zusammenfassung. Das unterstützt auch die Erfüllung der Anforderungen des Informationsfreiheitsgesetzes.
Das Tool KAPA unterstützt die Ministerien bei der Beantwortung parlamentarischer Anfragen, deren Zahl in den vergangenen Jahren gestiegen ist. KI-SUN wiederum, was bereits verfügbar ist, ist ein persönlicher Wissensassistent, der über 6.000 Seiten Schulungsunterlagen der Bundesverwaltung kennt und Fragen dazu beantwortet. In der nächsten Phase der KI-Offensive sollen Systeme auch selbstständig Prozesse in der Verwaltung auslösen können - etwa Terminbuchungen.
Gemeinsame souveräne Infrastruktur
Man habe aufgrund der Empfehlungen des KI-Beirates "entlang der neuen Schwerpunkte konkret auf KI und Verwaltung gesehen", berichtete Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) am Donnerstag in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse des "Konklaves". Am Ende des Tages würden konkrete Umsetzungsschritte zählen. Die technische Basis von "Public AI" ist eine gemeinsame souveräne KI-Infrastruktur des Bundesrechenzentrums, die ressortübergreifend nutzbar ist und als Shared Service weiterentwickelt wird.
Der Digitalisierungssprecher der Grünen, Süleyman Zorba, zeigte sich grundsätzlich darüber erfreut, dass auf lokale und europäische Modelle gesetzt werden soll. Gleichzeitig mahnte er via Aussendung zur Wachsamkeit und erwartet "eine rasche, nachvollziehbare und überprüfbare Umsetzung". Kritik gab es daran, dass Österreich bis heute keine KI-Behörde bestimmt habe, obwohl die Frist dafür bereits im August 2025 abgelaufen sei.
deadenv is a cross-stack CLI that scans your project and compares:
variables defined in .env* files
variables actually referenced in code
It helps answer questions like:
Which env keys are no longer used?
Which env keys are referenced in code but not defined?
How complete is my current env coverage?
What should my .env.example look like right now?The Commission said on Tuesday that it expects US tech companies to apply the “same procedures” that EU authorities do when handling “market-sensitive information”, including not disclosing the personal data of EU officials working on the Digital Services Act (DSA).
The remarks follow letters sent late on Monday by the US House Judiciary Committee to ten US tech companies, including Apple, Meta, Alphabet and Amazon, in which the body led by MAGA lawmaker Jim Jordan demanded to see communications between the tech giants and so-called “foreign censors” – including information sent via private messaging channels.
The EU’s tech spokesperson, Thomas Regnier, said that “any substantial information” exchanged between EU officials working on digital laws such as the DSA and Digital Markets Act and regulated tech companies “is shared via official channels”, meaning via letters and email exchanges.
The letter's central argument is that sovereignty must be defined by control, not by whether a provider merely has an EU presence. That means effective ownership of technology and protection from extraterritorial laws like the US CLOUD Act, which can compel American tech companies to provide data to US authorities, including data stored overseas, subject to legal process.
Musi, a free music streaming app that had tens of millions of iPhone downloads and garnered plenty of controversy over its method of acquiring music, has lost an attempt to get back on Apple’s App Store. A federal judge dismissed Musi’s lawsuit against Apple with prejudice and sanctioned Musi’s lawyers for “mak[ing] up facts to fill the perceived gaps in Musi’s case.”
Die ID Austria soll in Österreichs Firmen heuer richtig durchstarten. 200 zusätzliche Firmenpartner sollen gewonnen werden, neue Anwendungen kommen.
Egal welcher Digitalisierungsstaatssekretär hierzulande zuständig sei, ob aktuell Alexander Pröll oder davor Claudia Plakolm (jetzt: Bauer) oder Florian Tursky (alle ÖVP), immer hätten sie die Umsetzung aufgeschoben und auf das gute Funktionieren der heimischen Insellösung verwiesen. Am von der EU kofinanzierten „Aptitude“-Konsortium ist Österreich auch nicht beteiligt.
What explains the popularity of terminals with 80×24 and 80×25 displays? A recent blog post "80x25" motivated me to investigate this. The source of 80-column lines is clearly punch cards, as commonly claimed. But why 24 or 25 lines? There are many theories, but I found a simple answer: IBM, in particular its dominance of the terminal market. In 1971, IBM introduced a terminal with an 80×24 display (the 3270) and it soon became the best-selling terminal, forcing competing terminals to match its 80×24 size. The display for the IBM PC added one more line to its screen, making the 80×25 size standard in the PC world. The impact of these systems remains decades later: 80-character lines are still a standard, along with both 80×24 and 80×25 terminal windows.
Mit dem Start der ID Austria vor mehr als zwei Jahren sollte der Alltag der Menschen eigentlich vereinfacht werden. Neben den technischen stehen Interessierten aber nach wie vor bürokratische Hürden im Weg. Für die Ausstellung des digitalen Identitätsnachweises müssen Personen bis zu vier Monate auf einen Termin warten.
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt bei den Wahlen 2024 wird die Stadt Salzburg heuer weiterentwickelte KI-Phone- und Chatbots für grundlegende Auskünfte per Telefon und Internet einsetzen. Künstliche Intelligenz wird als Amtshilfe eingesetzt, aber von Menschen programmiertIm Melde-, Pass- und Fremdenamt sowie im Gesundheitswesen ist der Einsatz bereits fix vorgesehen.
Europa will weg von US-Technologie. Doch die eigene Wirtschaft bremst – aus Kosten- und Zeitgründen.
Im Bund steht das Motto Public Money, Public Code bislang vor allem auf dem Papier. Schleswig-Holstein ist weiter, berichtet aber auch über Probleme.
Österreichs Wirtschaftsministerium suchte Ersatz für Skype-for-Business und wurde bei einer Kollaborationslösung aus Deutschland fündig.