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An der AHS-Oberstufe soll ein Fach "Medien und Informatik" eingeführt werden. Informatik-Fachleute warnen, dass Österreich bei der Digitalisierung zurückgeworfen wird
Ein Viertel der befragten Schulleitungen gab an, keine Gefahren wahrzunehmen, während Radikalisierung und Datendiebstahl als weniger gefährlich eingestuft wurden. Der Rechnungshof empfiehlt, die Schulleitungen für die Gefahren im Internet stärker zu sensibilisieren und ihnen bei Vorfällen Hilfe anzubieten.
Der Rechnungshof kritisiert den Rückgang einschlägiger Lehrveranstaltungen an Pädagogischen Hochschulen im Untersuchungszeitraum. Noch deutlicher sei der Rückgang bei der Teilnahme an solchen Veranstaltungen. Nur rund fünf Prozent der Lehrkräfte haben sich zum Thema sicheres Internet weitergebildet.
Angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich einer übermäßigen Abhängigkeit Europas von US-amerikanischen Tech-Giganten hat eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten die Verwaltung und die Spitze des EU-Parlaments mit Nachdruck aufgefordert, sich von der internen Nutzung von Microsoft-Software wie dem in der Kammer aktuell noch allgegenwärtigen cloudbasierten Office-Paket 365 zu verabschieden. Stattdessen sollen europäische Alternativen eingeführt werden.
Die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten, Privatim, hat in einer Resolution die Einsetzbarkeit internationaler Cloud-Dienste – insbesondere Hyperscaler wie AWS, Google oder Microsoft – für eidgenössische Behörden massiv eingeschränkt. Im Kern läuft die Entschließung vom Montag auf ein faktisches Verbot der Nutzung dieser Dienste als umfassende Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen hinaus, sobald besonders schützenswerte oder gesetzlich geheimhaltungspflichtige Personendaten im Spiel sind. Größtenteils dürften Ämter Anwendungen wie das verbreitete Microsoft 365 damit nur noch als Online-Speicher verwenden.
Für viel Furore sorgte bereits im Vorfeld des Gipfels die geplante Kooperation des deutschen Unternehmens SAP und des französischen KI-Herstellers Mistral AI. Sie wollen eine souveräne KI-Lösung für die öffentliche Verwaltung entwickeln. Beide Unternehmen stellen proprietäre Software-Lösungen her. Für beide Unternehmen spielt zudem der Tech-Riese Microsoft eine wesentliche Rolle. Erst letztes Jahr investierte Microsoft in Mistral; der Tech-Gigant ist langjähriges Partnerunternehmen von SAP.
Für OVHcloud ist dieses Urteil mehr als nur ein bürokratisches Ärgernis: es ist eine juristische Falle. Der größte französische Cloud-Anbieter beruft sich in seiner Verteidigung vehement auf das nationale Recht, insbesondere auf das sogenannte Blockadegesetz (Loi nr. 68-678). Dieses Gesetz aus dem Jahr 1968, das 2022 verschärft wurde, verbietet es französischen Unternehmen und Staatsbürgern unter Strafandrohung, wirtschaftlich sensible Informationen oder Daten an ausländische Behörden weiterzugeben – Ausnahme: eine Anfrage über offizielle völkerrechtliche Kanäle.
Sämtliche Konten des Richters bei US-Unternehmen wurden geschlossen. Dazu zählen Amazon, Airbnb und PayPal. Die Auswirkungen sind teils absurd: Als Guillou über die Plattform Expedia ein Hotel in Frankreich buchte, wurde die Reservierung wenige Stunden später storniert.
Das Problem liegt in der Dominanz der US-Tech-Giganten. Da praktisch jeder digitale Service – sei es Cloud-Speicher oder Zahlungsabwicklung – irgendwo in der Kette Berührungspunkte mit US-Firmen hat, ist Guillou praktisch isoliert. Den US-Unternehmen ist jegliche geschäftliche Interaktion mit ihm verboten.
Ohne Amazon-Konto kann man leben, doch noch gravierender sind die finanziellen Folgen. "Man steht faktisch auf der schwarzen Liste eines Großteils des weltweiten Bankensystems", so Guillou. Da Visa, Mastercard und American Express in Europa ein Quasi-Monopol besitzen, steht der Richter ohne funktionierende Kreditkarte da.
Jetzt entschlossen Maßnahmen setzen auf dem Weg zu einer Europäischen Erklärung zur digitalen Souveränität
"Digitale Auslöschung": Wie US-Sanktionen einen europäischen Richter lahmlegen
Ein starkes Signal, so Europaministerin Claudia Plakolm (ÖVP): „Was gibt es Besseres, als wenn solche Zukunftstechnologien ‘Made in Upper Austria’ sind?“
Noch ist offen, in welchen konkreten Bereichen Quantencomputer künftig zum Einsatz kommen werden.
#itfails #itfailsAT
n Kronstorf soll ein für Google noch weltweit einzigartiges nachhaltiges Gebäudekonzept umgesetzt werden. Der Entwurf sieht eine Dachbegrünung und eine Photovoltaikanlage vor. Ebenfalls geplant ist eine aus der Enns gespeiste Wasserkühlung für die energieintensiven Server, die am Donnerstag präsentiert wurde.
A world at 2.6C means global disaster,” said Bill Hare, CEO of Climate Analytics.
“That all means the end of agriculture in the UK and across Europe, drought and monsoon failure in Asia and Africa, lethal heat and humidity,” said Hare. “This is not a good place to be. You want to stay away from that.”
Worker is a two-pane file manager for the X Window System on UN*X. The directories and files are shown in two independent panels supporting a lot of advanced file manipulation features. The main focus is to make managing files easy with full keyboard control, also assisting in finding files and directories by using history of accessed directories, live filtering, and access to commands by using the keyboard.
Pretty fancy and modern terminal file manager
Die Bundesregierung hat am Mittwoch nach dem Ministerrat mehrere Vorhaben "zur Stärkung der digitalen Souveränität" präsentiert. Ziel ist es die Abhängigkeit - vor allem der öffentlichen Verwaltung – von außereuropäischen IT-Anbietern zu verringern. Die auf EU-Ebene von Österreich angestoßene "Charta zur digitalen Souveränität" hofft man bis zu einem Gipfeltreffen am 18. November in Berlin verabschieden zu können.
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) verwies auf die sehr geringe Rolle, die europäische Anbieter im Bereich der Cloud-Infrastruktur spielen. Ziel sei aber nicht eine digitale Autarkie. "Wir wollen den klugen Mittelweg gehen", so Pröll. So könne "digitale Souveränität" ein verpflichtendes Vergabekriterium bei öffentlichen Aufträgen werden.
BRZ soll Cloud-Infrastruktur schaffen
Man bekenne sich "zum stärkeren Einsatz von Open-Source-basierten Alternativprodukten im öffentlichen Dienst und prüft wo ein Umstieg sinnvoll und zeitnah erfolgen kann", heißt es weiters im entsprechenden Ministerratsvortrag. Das Bundesrechenzentrum (BRZ) solle zudem eine "souveräne Cloud-Infrastruktur" schaffen und die Schaffung heimischer KI-Anwendungen unterstützen.
SPÖ-Klubobmann Philip Kucher warnte bei der Präsentation vor den Gefahren einer zu großen Abhängigkeit von äußeren Akteuren und verwies hierzu auf den Energiebereich oder die Lieferkettenprobleme während der Coronapandemie. Im Ernstfall müsse man fähig sein, "alles selbst zu machen". Für NEOS-Klubchef Yannick Shetty ist digitale Souveränität "längst eine Schlüsselfrage" geworden. Er wies zudem auf die Chancen für heimische und europäische IT-Unternehmen hin.
Für die Grünen kommen die heute angekündigten Maßnahmen zu spät. Zudem kämen sie "ohne konkreten Fahrplan oder Zielvorgaben", kritisiert der netzpolitische Sprecher der Grünen, Süleyman Zorba in einer Aussendung. "Was es jetzt braucht, ist eine umfassende Evaluierung der bestehenden Systeme, die Identifizierung echter europäischer Alternativen und ein klarer, verbindlicher Zeitplan für den Umstieg."
Charta zur digitalen Souveränität
Im September hatte Pröll bei einem Treffen mit Vertretern der anderen EU-Staaten eine sogenannte europäische "Erklärung zur digitalen Souveränität" auf den Weg gebracht. Bis zu einem Treffen am 18. November in Berlin mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hofft man nun, die Charta verabschieden zu können. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass hier sehr viele Mitgliedstaaten, hoffentlich alle, mitmachen werden." (APA, 12.11.2025)
Im Frühjahr 2022 haben Hacker das Computer-System des Landes Kärnten verschlüsselt und damit lahmgelegt. Jetzt stehen in den USA drei Verdächtige vor Gericht, die in den EDV-Angriff in Kärnten verwickelt gewesen sein könnten. Das Land prüft, ob es Chancen auf Schadenersatz gibt.
Leiter der Ombudsstelle ist Bernhard Prokop, zertifizierter digitaler Alltagstrainer für Seniorinnen und Senioren. Er ist im ganzen Bundesland unterwegs, um ältere Menschen bei Fragen rund um Smartphone, Internet und soziale Medien zu unterstützen. Bis zu 50 Mal am Tag würde sein Telefon läuten, wegen Anfragen zu Kursen für Vereine, aber auch zu Einzeltrainings.
Um Unternehmen die Arbeit zu erleichtern, sollen nach dem Willen von NEOS zahlreiche Dokumentationspflichten ganz gestrichen oder zumindest vereinfacht werden. Aufbewahrungspflichten von Geschäftsunterlagen und Rechnungen sollen nur noch digital gelten, und die Jahreserklärung für die Umsatzsteuer soll wegfallen.
Über Nacht war nämlich das Office-Paket – also die Microsoft-Softwarelösungen für Text, Tabellen sowie E-Mails – abgeschaltet und gegen eine kostenlose Alternative ausgetauscht worden. „Wir wurden weder darüber informiert, noch war das vorher mit uns abgesprochen“, ärgert sich Werner Gschwandtner, Vorsitzender der oö. Landes- und der Bundesvertretung der Justizgewerkschaft.
Der Staat versucht ein riesiges Budgetloch zu schließen – eine moderne Verwaltung soll ein Schlüssel dafür sein. Man könnte meinen, das hieße: die besten, technischen Tools und KI vernünftig einsetzen, um effizienter zu werden. Nicht so in Österreich. Moderne Software wird zum Statussymbol – während in vielen Amtsstuben Gratisprogramme die bisherigen Standards ersetzen. Das führt zu grotesken Situationen, gewiss zu nicht weniger Arbeit. Wohl aber zu viel Grant.
Stellen Sie sich vor, Sie sind Staatsanwältin oder Staatsanwalt in einer komplexen Wirtschaftsaffäre. Sie müssen mit Zahlenbergen umgehen und externe Sachverständige liefern Ihnen seitenlange Excel‑Berechnungen. Nur ansehen können Sie sie nicht mehr richtig: Ihr Office wurde auf eine kostenlose Suite umgestellt. Und in dieser Mickey‑Mouse‑Office-Version verrutschen liebevoll gestaltete Tabellen und Diagramme, Seitenumbrüche kippen, Listen verschieben sich. Wie soll man da Fehler vermeiden?
Man fragt Kolleginnen, die IT, man konsultiert YouTube, alles in der Hoffnung auf eine schnelle Lösung. So ist das derzeit im Justizapparat. Dort wurde vielerorts Microsoft Office gestrichen und die Gratis‑Variante LibreOffice installiert. Ja, Grundfunktionen sind kompatibel. Aber: Formatierungen, Seitenumbrüche, Fußnoten, Tabellendesigns, Makros, Spezialfunktionen, Animationen oder eingebettete Medien – all das sorgt in der Praxis für Ärger.
Auch Microsoft Outlook gibt es so nicht mehr. Stattdessen eine webbasierte Variante: Verteiler funktionieren nicht wie gewohnt, Adresslisten haken – und die IT verschickt seitenweise Anleitungen, wie nun was zu handhaben ist. Gern als Word‑Dokument, das dann wieder nicht jeder öffnen kann. Zum narrisch werden.
Premium-Software nur für Leitungspersonal
Dass es dem Staat budgetär schlecht geht, ist bekannt. Aber kann man sich wirklich nicht mehr leisten, was in jedem größeren Unternehmen Minimalstandard ist? Vor dem Gesetz sollten alle gleich sein, innerhalb des Justizapparats gibt es aber Gleichere. Im Ministerium selbst, an den obersten Gerichtshöfen und in Amtsleitungen bleibt Microsoft Office. Früher erkannte man an der Büroaufteilung und den Türschildern die Hierarchie: Je größer, desto wichtiger. Heute gilt: Wer wichtig ist, arbeitet weiter mit dem Premiumpaket – in sonst jedem Betrieb übliche Software wird zum Statussymbol.
Grundsätzlich gilt: Jeder Handwerker ist nur so gut wie sein Werkzeug. Bei allem Sparzwang sollte die Politik überlegen, ob man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit solchen Mühseligkeiten frustrieren will – und ob solche Umstellungen dem Effizienzziel wirklich dienen.
Morgen rufe ich in der Justiz an und frage nach, ob dieser Newsletter korrekt dargestellt wird. Das ist mir persönlich ein Anliegen. (Abonnieren Sie gern diesen und andere Newsletter – profil sowieso.)