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Die Vorgängerin von Johanna Mikl-Leitner, Maria Fekter, hatte schon 2009 Milde walten lassen und dem Betreiber "entsprechende von Tetron zu tragende Mehrkosten aus der Vergangenheit und für den laufenden Betrieb sowie Sonderaufwendungen pauschal abgegolten", wie dem Jahresabschluss 2009 zu entnehmen ist. Dazu gab es noch eine Vorauszahlung von zwei Millionen.
Das läppert sich. Im Vollausbau des Netzes erhält das Konsortium 40 Millionen Euro per anno über 25 Jahre garantiert. Macht in Summe eine Milliarde über die gesamte Laufzeit. Der Nutzen des Projekts ist weniger eindeutig wie die Mehrkosten, die vor allem bei der Errichtung von Funkstationen virulent wurden. So verschlang allein die Infrastruktur zur Abdeckung Niederösterreichs 24,7 statt geplanter neun Millionen Euro. Begründung: Das weite Land hatte sich als hügeliger als gedacht erwiesen, was mehr Stationen erforderte. Parallel dazu verdoppelten sich die Betriebskosten.
Mein Vorschlag ist, diese bewährte und gerechte Honorarbegrenzung auf sämtliche Geschäftsformen, die nur mit Rechtstiteln und dem immateriellen Informationstransfer handeln, zu verallgemeinern. Also auch bei jeder Verwertung von geistigem Eigentum sollten zukünftig nur noch höchstens 6 Prozent zu dem Geldbetrag, der vom Endnutzer an den tatsächlichen Schöpfer eines Werks bezahlt wird, als Honorar für sämtliche dazwischenliegenden Dienstleister aufgeschlagen werden dürfen. Oder umgekehrt: Wann immer ein Rechteverwerter hundert Euro einnimmt, muss er gut 94 Euro an den tatsächlichen Urheber abführen, der das geistige Eigentum an seinem Werk naturgemäß unveräußerlich besitzt und nur konkrete Nutzungsrechte vermarkten kann.
Niemand, der für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage von Autoren, Künstlern und Erfindern eintritt, wird diesem Vorschlag widersprechen können, ohne in den Verdacht zu geraten, in Wirklichkeit ganz andere, der Kreativwirtschaft fremde Interessen zu verfolgen.
Die Deckelung der Maklergebühren muss auch fürs Netz übernommen werden http://t.co/XEuNUK9m /cc @georgleyrer @KunsthatRecht #fb
Ballmer has “[skillfully] steered Microsoft out of the fastest growing and most lucrative tech markets” http://t.co/IvYZZ5tw
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