Daily Shaarli
June 18, 2026
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Mit dem Ausbau des Once-Only-Prinzips, der Weiterentwicklung der Dateninfrastruktur dadeX sowie der stärkeren Digitalisierung von Verwaltungsverfahren werden zentrale Voraussetzungen für mehr Effizienz, schnellere Verfahren und weniger Bürokratie geschaffen. Besonders erfreulich ist aus Sicht der Digitaloffensive Österreich, dass mit dem Once-Only-Prinzip und dem Gedanken des One-Stop-Shops nun wesentliche Forderungen aufgegriffen werden, die die Digitaloffensive seit Jahren im Interesse von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen einfordert.
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Neun Millionen digitale Identitäten sollen bis Ende 2029 ausgestellt werden, wenn es nach Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll geht. Alle Menschen in Österreich sollen also über die ID Austria verfügen. Ganz erreicht ist dieses Ziel noch nicht: Aktuell nutzen sechs Millionen Menschen die digitale ID des Bundes. Aber die Tendenz steigt: Noch vor zwei Jahren war die ID Austria 3,8 Millionen Mal ausgestellt.
Die ID Austria steht aber seit jeher in der Kritik, komplizierter als nötig zu sein. Deshalb soll die Handhabung bürgerfreundlicher werden. Dafür hat man eigens ein Bürgerforum eingerichtet, um Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Neben einer österreichweiten Service-Tour kündigte Pröll drei zentrale Neuerungen an.
So vielversprechend das erste Non-Fungible-Token-Projekt eines österreichischen Bundesmuseums im Februar 2022 auch startete, die Euphorie ist im Belvedere vermutlich längst verflogen. Von den 10.000 digitalen Bildausschnitten von Gustav Klimts Der Kuss hatte man damals etwa ein Viertel um 1850 Euro pro Stück verkauft, danach lief es schleppend. Dem Kryptowinter werde schon ein neuer Frühling folgen, gab sich Geschäftsführer Wolfgang Bergmann noch 2023 optimistisch.
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Eine moderne Verwaltung muss den Menschen dienen – sie muss einfacher, schneller und näher am Alltag der Bürgerinnen und Bürger sein. Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie spürbare Verbesserungen bringt: weniger Bürokratie, kürzere Wege und mehr Service”, betont die ÖVP-Sprecherin für Forschung, Digitalisierung und Innovation, Abg. Carmen Jeitler-Cincelli. “Mit dem heute nach dem Ministerrat unter anderem von Staatssekretär Alexander Pröll vorgestellten Digitalisierungspaket ‘Projekt X’ setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um Österreichs Verwaltung zukunftsfit zu machen.”