Daily Shaarli
February 6, 2026
Vorarlberg setzt zukünftig noch mehr auf digitale Prozesse und stellt sicher, dass Daten nur einmal erfasst und nach dem Once-Only-Prinzip bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden.
Die Verlässlichkeit behördlicher Entscheidungen wird durch eine weitere Vereinheitlichung der Prozesse und der Spruchpraxis der Bezirkshauptmannschaften erhöht. E
Der Probebetrieb für den „Marktplatz Lernapps“ startet nach den Semesterferien. Der Österreichische Bundesverlag Schulbuch ÖBV warnt vor zu laschen Zulassungskriterien. Das Bildungsressort schließt „gravierende fachliche Fehler“ aus.
Ein nächster Schritt sei nun die Entbürokratisierung an Schulen, sagte Wiederkehr. Konkret beinhaltet das Maßnahmenpaket etwa die Reform des Schulverwaltungssystems „Sokrates“. Dort werden ab sofort Zeugnisse dauerhaft gespeichert. Zeugnisse können dann elektronisch an das Bildungsportal übermittelt werden, dort digital signiert und in der Folge elektronisch zugestellt werden. Derzeit müssen Zeugnisse 60 Jahre lang physisch aufgehoben werden.
„Alles anders“ werde für Lehrerinnen und Lehrer ab dem kommenden Frühjahr durch die App Teachers.direct. Anträge und Meldungen wie die einer Schwangerschaft müssen dadurch nicht mehr manuell ausgefüllt und an die Bildungsdirektion geschickt werden. Mit 31. August wurden bereits 80 Prozent der Rundschreiben aufgehoben. Die noch bestehenden Rundschreiben werden in einem weiteren Schritt überarbeitet. Außerdem gebe es ab kommendem Schuljahr eine Aufstockung bei den Sekretariaten.
In Wien-Leopoldstadt ist am Montag eine neue „Digital Austria Servicestelle“ zur einfacheren Einrichtung der ID Austria eröffnet worden. Terminbuchungen sind ab sofort möglich.
Nach Rekordbeteiligung an der EU-Konsultation treibt der Bund Open Source und souveräne Clouds voran – der Weg ist lang.
- Februar 2026 um 12:00 Uhr / Ein Bericht von Erich Moechel
Also versuchte sie einen Termin bei der neuen Servicestelle zu bekommen. Man hätte es sich denken können: Diesen kann man nur online buchen. Über Google findet man allerdings keine Adresse der Internet-Seite. Also rief diese IT-geschulte Person eine zuständige Service-Hotline an. Das Tonband ersuchte um „einen Augenblick Geduld“, um dann nach zehn Minuten zu verkünden, dass das „Anrufaufkommen“ zu hoch sei, womit das Gespräch beendet wurde.
Es gelang doch noch, über einen Bericht im „Standard“ die Online-Adresse für die Terminbuchung zu finden. Doch siehe da: An allen im Kalender gelisteten Tagen ab 10. Februar mit Terminen im 10-Minuten-Takt kam die Meldung „Nicht verfügbar“. Die Auflösung erfolgte ganz unten: Der Tag, an dem der Anmeldekalender endet, ist der 1. April. Reingefallen!