136 private links
Die zur ID Austria gehörige App heißt nicht mehr Handysignatur, sondern „Digitales Amt“: Sie kann nur auf Smartphones mit Fingerabdruck- oder Gesichtsscanner genutzt werden. In der App gibt es direkte Links zu allen möglichen Amtswegen, zum Beispiel wie man den Hauptwohnsitz ändert oder eine Wahlkarte beantragt.
In einer zweiten App, sie heißt „eAusweise“, werden der digitale Führerschein und in Zukunft auch andere Ausweise wie etwa der Zulassungsschein, der Personalausweis und die E-Card gespeichert.
Um das digitale Klimaticket zu erhalten, installieren Nutzer:innen einfach die App von ÖBB, WESTbahn oder Wiener Linien auf ihrem Smartphone und rufen hier ihr Klimaticket Österreich ab.
https://infothek.bmk.gv.at/das-klimaticket-oesterreich-gibt-es-nun-auch-digital/
Die Umsetzung des Data Governance Act der EU schreitet in Österreich zwar voran - nach Experten-Meinung aber zu langsam. Eine vom Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (RFTE) in Auftrag gegebene Studie kritisiert nicht nur das zu langsame Tempo, sondern sieht auch einen pragmatischeren Zugang zum Thema geboten. Zudem werden Länder und Gemeinden als Hemmschuh beim Zugang zu Daten angesehen. Empfehlungen gibt es für die Zeit nach der Wahl.
Die Verordnung zum Data Governance Act ist seit 23. Juni 2022 in Kraft. Die EU hat damit eine Grundlage für einen standardisierten europäischen Datenaustausch geschaffen. Selbst mit der Ressortzuständigkeit hat sich Österreich aber Zeit gelassen, diese ging erst mehr als ein Jahr danach an das Finanzministerium.
Die Internetoffensive Österreich, hinter der A1, T-Mobile und Drei – jedoch nicht die gesamte Internetbranche Österreichs – stehen, möchte die Fördermillionen lieber zur Bewerbung ihrer eigenen, für KonsumentInnen oftmals wenig attraktive Netze einsetzen. Im Gegensatz dazu fordert die Open Fiber Austria den flächendeckenden Ausbau einer gemeinsamen und offenen Infrastruktur, die von allen Anbietern gleichermaßen und fair genutzt werden kann.
Die neue Geschäftsstelle Digitalisierung – sie gehört zum Amt der Landesregierung – wird die Maßnahmen koordinieren.
Bereits umgesetzt wurden Maßnahmen wie die Digitalisierung der Gästeanmeldung im Tourismus, das digitale Meldewesen und die kommunale Wissensdatenbank „GemWiki“.
"Wir haben jetzt 25.000 Kompetenzen in unser System eingegeben und so finden jetzt mit dem Kompetenz-Matching auch arbeitslose Personen eine offene Stelle, die von der Berufsbezeichnung vielleicht gar nicht zusammenpasst"
Wann sind sind Taxonomien gestorben? War das 2003, 2004?
https://de.wikipedia.org/wiki/Social_Tagging
"AMS-Jobvermittlung nach „Dating“-Konzept" klingt halt sehr nach "wische nach links für diese Arbeitnehmerin".
Für eine gute Firewall mit einer guten Sicherheitseinrichtung muss man mindestens 5.000 bis 10.000 Euro investieren.“
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHHAHA
Perimeter security is dead, get over it.
https://media.ccc.de/v/gpn21-88-perimeter-security-is-dead-get-over-it-
Ein Bundesland ohne Linuxtag und ohne Hackspace. Es macht sich bemerkbar ...
Laurel und Hardy haben wieder "gute" Iden auf Kosten der SchülerInnen:
250.000 Euro für 100 KI-Pilotschulen in zwei Schuljahren
Das sind pro Schule 1.250 Euro im Jahr. Und davon soll "Lernsoftware" angeschafft werden? Und wer zahlt die Hochschulen, die das begleiten sollen?
BTW: Damit gehen sich ~ 5 “ChatGPT Plus” Lizenzen oder 2604 DALL·E 3 Standard 1024×1024 Bilder pro Jahr und Schule (nicht Klasse!) aus.
Peitsche: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sagte bei der Eröffnung der Konferenz: „Wir haben für nächstes Jahr 15 Prozent des IT-Budgets für den Bereich der Cybersicherheit reserviert.“ Denn die Internetkriminalität steige, wie Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bekräftigte
Zuckerbrot: Denn nur mit einer funktionierenden IT könnten Förderansuchen – etwa für das Schulstartgeld, den Pflegescheck oder den Wohnzuschuss – abgewickelt werden
Derzeit hat nur ein sehr geringer Teil österreichischer Endkund:innen wirklich Interesse daran, eigene Endgeräte zu kaufen und ans Netz anzuschließen.
Weiters können die Router der Betreiber in den Bridge-Modus versetzt werde.... „Damit besteht bei Festnetzinternetanschlüssen eine Wahlfreiheit bei Endgeräten und die Routerfreiheit ist in Österreich sichergestellt
Weil die Schülerinnen eben die Tickets in PDF-Form auf ihren Smartphones mitgeführt hatten – und nicht in ausgedruckt – seien diese nicht gültig. Digitale PDF-Tickets würden nicht über ein Sicherheitsmerkmal verfügen und seien somit nicht fälschungssicher.
Es gibt keine Spuren mehr, die wir aktiv verfolgen. Die, die wir hatten, sind alle im Sand verlaufen.“
Und Apropos "Hackerangriff": Die Hacker waren über ein Phishingmail in das System gelangt und hatten so Zugang auf einen Fileserver erlangt.
Geplant seien für das kommende Jahr ein Relaunch der App Digitales Amt und neue digitale Ausweise. Der digitale Personalausweis und der digitale Zulassungsschein sollen schon im kommenden Jahr kommen, „das ist fix“, so Tursky.
In AT hatten wir dazu ja schon 2015 den Realitätsabgleich, als der "Vertrauensdiensteanbieter" A minus Trust (A-Trust.at) vergaß, sein root Zertifikat in den Browsern zeitgereiht zu erneuern und damit eGovernment in AT zum erliegen brachte,
https://futurezone.at/netzpolitik/behoerden-websites-keine-vertrauenswuerdige-verbindung/147.690.445
Der aktuelle Entwurf des Bildungsministeriums für die Ausweitung des Informatik-Unterrichts wird unterstützt, allerdings wird für das Fach ein Umfang von mindestens sechs Stunden inklusive Matura als wesentlich für die Vermittlung von Grundlagen gesehen. Dies würde auch dazu beitragen, Talente früh zu fördern und die Studierfähigkeit in technisch-naturwissenschaftlichen Fächern zu erhöhen.
447 Milliarden Euro hat Österreichs Wirtschaftsleistung 2022 betragen – bei optimal ausgebauter Infrastruktur könnte sie um ein Fünftel höher sein, wie eine Modellrechnung des „Österreichischen Infrastrukturreports 2024“ zeigt, der heute im Rahmen des „21. Future Business Austria – Standort- und Infrastruktursymposiums“ präsentiert wurde. Gemeint ist damit vor allem der Ausbau von Breitbandinternet und 5G.
Für ein vollständiges Ausschöpfen dieser Potenziale sind gezielte politische Maßnahmen notwendig. Eine klare Vision für Österreichs Zukunft und eine zielgerichtete Politik, die Digitalisierung mit neuerster Technologie priorisiert, sind hierbei essenziell. Dazu zählt nicht nur die Optimierung von Verwaltungsprozessen, sondern auch die Stärkung von Weiterbildungsprogrammen und eine innovationsfreundliche Regulierungspolitik.
Der Besuch von Bildungsminister Polaschek bei Microsoft Österreich diente dazu, den Austausch zwischen dem Bildungsministerium und Microsoft zu fördern und die Weichen für zukünftige Kooperationen und Projekte im Bereich der digital unterstützen Bildung zu stellen.
Wer künftig Dokumente wie etwa eine Geburts- oder Heiratsurkunde braucht, kann diese ab sofort über die App Digitales Amt herunterladen. Voraussetzung dafür ist neben der Registrierung in der App der Besitz einer Handysignatur oder ID-Austria sowie die Entrichtung einer Gebühr. Dieses neue "Urkundenservice" soll künftig auch noch weiter ausgebaut werden, hieß es in einer Aussendung des Finanzministeriums am Donnerstag.
Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky (ÖVP) ist über Chinas Pläne zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) besorgt. "Die Ankündigung Chinas, KI auf Basis ideologischer Maßstäbe zu regulieren, ist demokratiepolitisch gefährlich. KI darf keiner staatlich vorgegebenen Ideologie folgen", erklärte Tursky am Donnerstag nach der Ankündigung von Chinas Internetregulierungsbehörde, wonach KI-Inhalte mit den ideologischen Grundwerten des Landes übereinstimmen müssten.
Österreich sei schon immer Vorreiter im E-Government gewesen. "Und mit der digitalen Ausweisplattform werden digitale Ausweise praktisch und einfach auf das Smartphone gebracht und deren sichere Kontrolle ermöglicht", meinte der Staatssekretär für Digitalisierung Florian Tursky (ÖVP) am Sonntag.